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MV 2009
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2009 AM 24. JULI IN STUTTGART

Die Mitgliederversammlung der Baden-Württembergischen China-Gesellschaft fand am 24. Juli 2009 in der Aeneas-Galerie des Neuen Schlosses in Stuttgart statt. Der Mitgliederversammlung voran ging eine gemeinsame Sitzung von Vorstand und Beitrat. Die Tagesordnung sah 11 Punkte vor:

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 2: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2007
TOP 3: Bericht des Vorstandes
TOP 4: Bericht des Schatzmeisters
TOP 5: Bericht des Kassenprüfers
TOP 6: Feststellung der Jahresabschlüsse 2007 und 2008
TOP 7: Entlastung des Vorstandes für die Jahre 2007 und 2008
TOP 8: Bestellung des Kassenprüfers für 2009
TOP 9: Wahl für den Beirat
TOP 10: Wahl für den Vorstand
TOP 11: Verschiedenes.

Der alte und neue Vorstand. (v. l. n. r.) Prof. Dr. Bernd Britzelmaier (stellv. Vorsitzender), Hauptgeschäftsführer Dipl.-oec. Achim Rummel (Vorstandsmitglied von 1995 bis 2009), Prof. Dr. Wolfgang Thomassen, Prof. Dr. Astrid Stadler (neue Vorsitzende), Prof. Dr. Horst Sund (Vorsitzender von 1985 bis 2009), Intendant i. R. Hermann Fünfgeld (stellv. Vorsitzender von 1999 bis 2009) und Prof. Helmut Hohnecker. Der Schatzmeister Direktor Reinhard E. Uhl war leider an der Teilnahme der Sitzung verhindert. (Foto: Menges)


TOP 3: Bericht des Vorstandes
In dem umfassenden Vorstandsbericht wurden u.a. die Entwicklung der Mitgliederzahlen seit 1997 sowie eine Übersicht über die Förderungen in den Jahren 1984-2008 gegeben. Der Bericht gliederte sich in fünf Abschnitte:

  1. Mitgliederentwicklung
  2. Gremiensitzungen
  3. Bewilligung von Anträgen
  4. Öffentlichkeitsarbeit und
  5. Diskussion.

1. Mitgliederentwicklung
Entgegen den Äußerungen, die auf der letzten Mitgliederversammlung vorgetragen wurden, ist die Zahl der Mitglieder mit 100 ± 4 in den vergangenen 12 Jahren weitgehend konstant geblieben.
Der relativ starke Abfall nach 2007 erklärt sich dadurch, dass die Mitgliederlisten durch Streichung von 8 Mitgliedern berei-nigt wurden, die unbekannt verzogen waren oder ihre Mitgliedsbeiträge auch nach mehrfacher Aufforderung nicht bezahlt hatten.


2. Gremiensitzungen
Im Berichtszeitraum fanden 12 Vorstandssitzungen und -besprechungen statt:
2007: 14. und 22. Dezember
2008: 14. Februar, 6. Mai, 7. und 17. August, 26. September und 17. Dezember
2009: 04. und 10. Februar, 26. Juni und 24. Juli
Hinzu kam eine Beiratssitzung am 24. Juli 2009.
Themen dieser Sitzungen waren insbesondere:

  • Situation der BWCG und ihre Zukunftsperspektiven
  • Vorstands- und Beiratswahlen
  • Förderungsanträge
  • Öffentlichkeitsarbeit und
  • Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

Auf Grund der Diskussion und zahlreicher Einzelgespräche zum "Leitfaden für eine Konzeptentwicklung" der BWCG, der von Herrn Dr. Hubertus Aab bei der letzten Sitzung vorgelegt wurde, hat sich der Vorstand eingehend mit seinem Konzept und den Zukunftsperspektiven auseinandergesetzt.
Kernpunkte des Leitfadens von Herrn Dr. Aab waren, dass

  • Firmenmitglieder zunehmend Schwierigkeiten haben, sich mit den Zielen der BWCG zu identifizieren,
  • sich die Frage stellt, welche Vorteile, bzw. welchen Nutzen die Firmenmitglieder haben,
  • die BWCG zu einseitig auf Hochschulen und Kultur ausgerichtet ist,
  • chinesische Partner bisher nicht einbezogen wurden,
  • herausgearbeitet werden muss, welches Interesse die Mitgliedsfirmen an der der BWCG haben,
  • ein Career-Service-Center aufzubauen ist, um der Industrie die dringend benötigten Mitarbeiter zu vermitteln, und
  • für eine strategische Neuausrichtung ein zielführendes Konzept ausgearbeitet werden muss.

In den Diskussionen wurde an den Gründungsauftrag der BWCG erinnert, der insbesondere vorsah, als Türöffner für die deutsche Industrie sowie für die Hochschulen tätig zu sein und ein entsprechendes Netzwerk zu entwickeln. Da sich die Situation in den letzten 26 Jahren aber grundsätzlich geändert hat und sowohl Industrie wie auch Hochschulen ihre eigenen Förderinstitutionen und Netzwerke aufgebaut haben, hat sich die BWCG in den letzten Jahren zu einer Institution entwickelt, die sich insbesondere die Förderung kultureller und wissenschaftlicher Projekte zum Ziel gesetzt hat. In diesem Bereich war die BWCG sehr erfolgreich und hat überall dort Unterstützungen realisiert, die von anderer Seite aus nicht möglich gewesen waren.
Im Hinblick auf die Netzwerke sowohl der Wirtschaft bzw. der Industrie als auch der Hochschulen ist folgendes festzuhalten:

  • Im Wirtschafts- und Industriebereich: Industrie- und Handelskammern (z.B. IHK Rheinland-Pfalz mit einem eigenen China-Referat und zahlreichen china-bezogenen Seminaren).
  • Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung mit der Geschäftsstelle der IHK zu Köln, die
    -    jährlich bis zu 40 Veranstaltungen mit den verschiedenen Industrie- und Handelskammern organisiert,
    -    eine Kooperationsvereinbarung mit dem Dachverband der China Chamber for the Promotion of International Trade (CCPIT) abgeschlossen hat,
    -    eine enge Verbindung mit dem Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft in Peking unterhält,
    -    einen Recherchedienst für die Mitglieder zur Verfügung stellt,
    -    Mitglied der Euro-China Business-Association ist und
    -    mehrfach im Jahr ein China-Telegramm in Zusammenarbeit mit den deutschen Industrie- und Handelskammern publiziert.
    Es werden sieben regionale Arbeitskreise unterhalten, der Vermögensstand liegt bei über € 250.000 und der Mitgliederstand bei über 320.
    Der Vorstand setzt sich im Wesentlichen aus Vertretern der Wirtschaft zusammen, ebenso der Beirat, dem ein Staatssekretär des Landes NRW, der Referatsleiter Asien im BMW sowie der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Forum, Berlin, angehören.
  • Die Außenhandelskammern in China mit Vertretungen in Peking, Shanghai, Kanton, Chengdu und Hongkong.
  • Die German Centres in Peking und Shanghai.
  • Die Wirtschafts- und Kulturabteilungen der Botschaft und der Generalkonsulate in Shanghai, Kanton und Chengdu.
  • Die GTZ und GWZ.
  • Das Chinesische Zentrum Hannover, das seine Newsletter im China Contact publiziert, eine Geschäftsstelle im Consulting Tower Hannover mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Heinz-Dieter Goedeke unterhält, in Peking ein Repräsentanz-Büro eingerichtet hat, Chinesisch-Unterricht vermittelt, Konferenzen, Ausstellungen (auch in China) und Veranstaltungen organisiert und dafür ein eigenes Domizil mit Schulungs- und Konferenzräumen besitzt.
  • Die Verbindungsbüros, z.B. von Baden-Württemberg und den Partner-provinzen Shanghai, Jiangsu, Liaoning und
  • der Deutsch-Ostasiatische Verein in Hamburg.

Im Hinblick auf die Wissenschaft bestehen Netzwerke durch

  1. das Wissenschaftszentrum der DFG in Peking,
  2. die Vertretungen der Max-Planck-Gesellschaft in China,
  3. die Verbindungsbüros verschie¬dener Universitäten in Peking,
  4. die Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Peking,
  5. die Goethe-Institute in Peking, Shanghai und Chengdu und
  6. das Repräsentanzbüro der Helmholtz-Gemeinschaft in Peking.

Insgesamt stellen die verschiedenen deutschen Institutionen ein gut ausgebautes und professionell geleitetes Netzwerk dar, mit dem die BWCG weder konkurrieren kann noch will, um den Anforderungen des "Leitfadens" gerecht zu werden.
In einer Vorstandssitzung vom 15. Februar 2008 hatte Herr Aab auf Grund der vorangegangenen Gespräche ein überarbeitetes "Konzept zu Gewinnung neuer Firmenmitglieder und Geldgeber sowie Beförderung von Engagements vorhandener Mitgliedsunternehmen" vorgelegt, das mit zwei zusätzlichen Ergänzungen dem Konzept vom 9. November 2007 entsprach:

  • Aufwand und Kostenkalkulation für die Zeit von März bis Dezember 2008: ca. 110.000 € (bei einem Jahresetat der BWCG von knapp 10.000 €) und
  • einem Team für die Durchführung des Projektes mit einem Geschäftsführer und einem Projektleiter.

Der Vorstand sah prinzipiell keine neuen inhaltlichen Gesichtspunkte gegenüber dem ursprünglichen Konzept und entschied deswegen, die Vorstellung von Herrn Aab nicht weiter zu verfolgen, zumal die in Aussicht genommenen Geldgeber sich bisher nicht positiv geäußert haben und die Realisierung eines solchen Vorhabens wahrscheinlich auch zum Verlust der Gemeinnützigkeit führen würde.
Zu dem Vorschlag an Herrn Aab, auf der nächsten Mitgliederversammlung sein Konzept vorzulegen und damit gleichzeitig für den Vorsitz zu kandidieren, kam es nicht mehr, da er seine Mitgliedschaft am 31. März 2008 gekündigt hatte.
Nach wie vor ist der Vorstand der Meinung, dass die BWCG ihrem Auftrag, nämlich die Verbindung zu chinesischen Hochschulen sowie zu anderen wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und kulturellen Einrichtungen zu festigen und zu vertiefen, voll und ganz nachkommen kann.
China gehört zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Welt. Im Rahmen der Globalisierung ist es erforderlich, dass man, wie alle klassischen Industrieländer, in einen interkulturellen Dialog mit China treten muss, um so einander kennen zu lernen und ein gegenseitiges Verständnis für einander zu ermöglichen. Darauf wird alle zukunftsorientierte Entwicklung basieren. Die BWCG kann Impulse geben und den Dialog aktiv unterstützen. Denn ohne einen solchen kulturellen Austausch kann sich eine Zusammenarbeit nicht dauerhaft entwickeln, interkulturelle Kompetenz ist eine conditio sine qua non.
Beleg für diese Aussage ist u. a. die Dokumentation der Verwendung der Mitgliedsbeiträge für die diversen Förderungen sowie die Publikation des China-Reports in den Jahren 1984 – 2008.
Seit ihrer Gründung hat die BWCG für Förderungen mehr als eine viertel Million Euro ausgegeben. Entsprechend dem Satzungszweck wurde ein großer Teil der Fördermittel für Stipendien (39 %), Tagungen, (17 %) und Druckerzeugnisse (ebenfalls 17 %) verwendet.  Eindrucksvoll ist auch die Vielzahl der Bücher, die ohne die finanzielle Unterstützung der BWCG nicht hätten erscheinen können. Es sind bis heute 17. Die eindrucksvollste Publikation ist wohl die Goethe-Bibliographie von Prof. Gu Zhengxiang, die er in einem Kurzreferat vorstellte.
Betont werden muss, dass alle Aktivitäten der BWCG ohne Zuschüsse der Öffentlichen Hand erfolgten, ihr stehen keine staatlichen Mittel zur Verfügung. Außer gelegentlichen Spenden können lediglich die Mitgliedsbeiträge die Aktivitäten der BWCG finanzieren.
Zu diesem Punkt soll abschließend betont werden, dass der Vorstand der BWCG der festen Überzeugung ist, dass seine Aktivitäten ein wichtiges Element im interkulturellen Dialog mit China sind. Ihr Ertrag lässt sich nicht direkt feststellen und in Zahlen ausdrücken, er ist aber nicht zuletzt dennoch ein Beitrag zur Grundlage, auf der auch wirtschaftliche Erfolge basieren.

Mitgliederversammlung in der Aeneas-Galerie des Neuen Schlosses in Stuttgart. (Foto: Menges)


3. Bewilligung von Anträgen
Alle Förderungen und Subventionen durch die BWCG seit der Mitgliederversammlung im November 2007 wurden tabellarisch dargestellt.

4. Öffentlichkeitsarbeit

China-Report:
im Berichtszeitraum erschienen die Ausgaben 47 bis 49, Nr. 50 ist in Vorbereitung. Auf insgesamt 119 Seiten wurde berichtet über:

  • aktuelle Gegenwartsfragen, wie zu den Beziehungen zwischen der EU und China mit Artikeln des ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und chinesischen und deutschen Diplomaten,
  • zu Fragen der Umwelt- und Drogenproblematik und Sozialpolitik,
  • den interkulturellen und Rechtsstaatsdialog,
  • den Konfuzialismus,
  • die Geschichte Chinas,
  • Tagungen und
  • zahlreiche Buchbesprechungen, die interessante Einblicke in ausgewählte Kapitel der Geschichte, Kultur, Literatur, Politik und der gegenwärtigen Situation Chinas geben.

Obwohl der China-Report als offizielles Organ der BWCG in erster Linie für ihre Mitglieder gedacht ist, hat er sich doch in seinen fast 50 Ausgaben zu einer allgemeinen, weitverbreiteten und nützlichen Informationsquelle entwickelt, die häufig zitiert und von den Lesern sehr geschätzt wird. Der Vorstand ist der Meinung, dass die für die Herstellung des China-Reports erforderlichen Aufwendungen voll gerechtfertigt sind.
Zur Öffentlichkeitsarbeit zählt auch, dass eine große Anzahl von Anfragen beantwortet und Studien- bzw. Praktikumsplätze in China und Deutschland vermittelt wurden. Die Website der BWCG hat sich bewährt. Im Berichtszeitraum kam es im Durchschnitt auf 680 Zugriffe pro Woche.
Bei zahlreichen Vorträgen und anderen Veranstaltungen hat der Vorsitzende die Aufgaben, Leistungen und Förderungen der BWCG dargestellt und ihre Bedeutung, insbesondere beim interkulturellen Dialog zwischen China und Deutschland, unterstrichen.
Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde angeregt, ein Mitgliederverzeichnis zu erstellen. Das ist inzwischen geschehen und kann von den Mitgliedern im Internet abgerufen werden. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Internet-Seite der Baden-Württembergischen China-Gesellschaft unter http://www.bwcg.de notwendig.

Büchertisch mit einigen von der Baden-Württembergischen China-Gesellschaft finanziell unterstützten Publikationen. (Foto: Menges)


5. Diskussion
Der Bericht des Vorstands wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.


TOP 4: Bericht des Schatzmeisters
Anhand der Tischvorlage "Kontostände und -bewegungen" und "Gewinnermittlung" für die Jahre 2007 und 2008 wurde der Bericht des Schatzmeisters vorgelegt.
Der Bericht wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

TOP 5: Bericht des Kassenprüfers für die Jahre 2007 und 2008
Für die Jahre 2007 und 2008 wurde die Prüfung durch die Steuerberaterkanzlei artax in Waldshut-Tiengen vorgenommen. Der Bestätigungsvermerk vom 21. Juni 2009 stellt fest, dass die Zahlen der Gewinnermittlung mit den Kontenbewegungen abgestimmt und plausibel sind.
Die Mitgliederversammlung dankt ihrem Mitglied, Herrn Jürgen Bächle, Inhaber der Firma artax, sehr herzlich für die kostenlose Prüfung der Gewinnermittlung für die Jahre 2007 und 2008. Die Jahresabschlüsse für die Jahre 2007 und 2008 werden – wie vorgelegt – einstimmig festgelegt.

Der Vorsitzende Prof. Sund bei der Begrüßung zum Vortrag von Prof. Leonberger. (Foto: Menges)


TOP 6: Feststellung der Jahresabschlüsse 2008 und 2009
Die Jahresabschlüsse für die Jahre 2007 und 2008 werden, wie vorgelegt, einstimmig festgelegt.

TOP 7: Entlastung des Vorstandes für die Jahre 2007 und 2008
Auf Antrag aus der Mitte der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen für die Jahre 2007 und 2008 entlastet.

TOP 8: Bestellung des Kassenprüfers für das Jahr 2009
Die Mitgliederversammlung ist einstimmig mit dem Vorschlag einverstanden, Herrn Bögle und Herrn Mähliß zu bitten, die Kassenprüfung für das Jahr 2009 vorzunehmen. Herr Bögle und Herr Mähliß stimmten zu.

Während des Vortrages im Marmorsaal des Neuen Schlosses folgt das Auditorium gespannt den Ausführungen von Prof. Leonberger. (Foto: Menges)


TOP 9: Vorschlag zur Wahl der Mitglieder des BWCG-Beirats
Der Vorstand schlägt die folgende Liste zur Wahl der Mitglieder des Beirats vor:

  • Prof. Dipl.-Ing. Dieter Bögle, Konstanz
  • Prof. Dr. Bernd Britzelmaier, Pforzheim
  • Intendant i.R. Hermann Fünfgeld, Fellbach,
  • Prof. Helmut Hohnecker, Stuttgart
  • Prof. Kurt Leonberger, Botschafter a.D. und früherer Generalkonsul in Shanghai, Königswinter und Stuttgart,
  • Dipl.Wirtsch.-Inf. Georg Menges, Zürich,
  • Dipl. Kaufmann Klaus Mähliß, Konstanz,
  • Geschäftsführer Runald Probst, Deutsch¬sprachige Flexodruck Fachgruppe Stuttgart,
  • Hauptgeschäftsführer Dipl.-oec. Achim Rummel, IHK Pforzheim,
  • Leitender Ministerialrat Werner Schempp, Staatsministerium Baden-Württemberg,
  • Prof. Dr. Helmut Sorg, Universität Stuttgart,
  • Prof. Dr. Astrid Stadler, Universität Konstanz
  • Prof. Dr. Horst Sund, Universität Konstanz,
  • Prof. Dr. Wolfgang Thomassen, Fachhochschule Konstanz,
  • Direktor Reinhard E. Uhl, Deutsche Bank Frankfurt, und
  • Professor Dr. Hans-Ulrich Vogel, Universität Tübingen.

Nicht mehr für den Beirat kandidiert haben Herr Prof. Oskar Reichmann und Frau Verena Rothmaier. Der Vorsitzende dankte beiden für ihre langjährige Mitwirkung im Beirat zum Wohle der Gesellschaft.
Nachdem sich die neu vorgeschlagenen Mitglieder, Prof. Dr. Bernd Britzelmaier und Prof. Dr. Astrid Stadler vorgestellt und alle Vorgeschlagenen ihre Zustimmung zur Wahl gegeben hatten, wurde der Vorschlag des Vorstands einstimmig angenommen.
Die Wahl des Beirates wurde nach § 8 der Satzung vorgenommen. Die Mitgliederversammlung entschied, die Beiratswahl en bloc in offener Abstimmung vorzunehmen.
Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern des Beirates für ihre bisherige Arbeit und dankte ihnen besonders dafür, dass sie weiterhin für das Wohl der Baden-Württem-bergischen China-Gesellschaft tätig sein wollen.

TOP 10:    Wahl des Vorstandes
Drei Vorstandsmitglieder der BWCG sind seit mehr als 10 Jahren im Vorstand tätig:

  • Intendant i. R. Hermann Fünfgeld (seit 1999)
  • Dipl. Volkswirt Achim Rummel, Hauptgeschäftsführer der IHK Pforzheim (seit 1995) und
  • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Sund, Konstanz (seit 1986).

Sie sind der Auffassung, dass bei der Vorstandswahl in der heutigen Mitgliederversammlung drei neue Nominierungen vorgenommen werden sollten. In dem Schreiben des Vorsitzenden an die Mitglieder vom 29. Juni 2009 wurden für die Wahl vorgeschlagen:

  • Prof. Dr. Astrid Stadler, Universität Konstanz (als Vorsitzende)
  • Prof. Dr. Bernd Britzelmaier, Hochschule Pforzheim (als stellv. Vorsitzender)
  • Direktor Reinhard E. Uhl, Deutsche Bank (als Schatzmeister)
  • Prof. Helmut Hohnecker, Hochschule für Technik, Stuttgart
  • Prof. Dr. Wolfgang Thomassen, HTWG Konstanz

In offener Abstimmung wurde die Liste einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und der Vorsitzende dankte seinen Kollegen im Vorstand für ihre bisherige engagierte Mitarbeit, insbesondere hob er das besondere Verdienst von Herrn Fünfgeld und Herrn Rummel hervor, die seit über zehn Jahren für das Wohl der Gesellschaft gewirkt hatten.
Die Übergabe der Geschäfte des Vorsitzes von Herrn Sund an Frau Stadler erfolgt zum 1. September 2009.

Prof. Leonberger bei seinem Vortrag an der Mitgliederversammlung der BWCG. (Foto: Menges)


TOP 11: Verschiedenes
Frau Professor Stadler dankt als neugewählte Vorsitzende Herrn Professor Sund für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender der BWCG und beantragt, Ihn zum Ehrenvorsitzenden der BWCG zu ernennen. Der Antrag wird mit anhaltendem Beifall einstimmig angenommen.
Der Termin für die Mitgliederversammlung 2010 wurde auf den 19. November 2010 festgelegt.
Um 17:30 Uhr schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung mit einem Dank an Vorstand, Beirat und den Mitgliedern für ihr Engagement für die Baden-Württember¬gische China-Gesellschaft und damit für die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China. Er dankte ferner dem Staatsministerium Baden-Württemberg für die Gastfreundschaft, im Neuen Schloss tagen zu dürfen, und Herrn Ministerialrat Werner Schempp und Frau Jutta Waldeck für die hervorragende Organisation des gesamten Tages.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand im Marmorsaal des Neuen Schlosses die Vortragsveranstaltung statt. Staatssekretär Hubert Wicker, Chef der Staatskanzlei Baden-Württemberg, begrüßte mit einem Überblick über die China-Aktivitäten des Landes Baden-Württemberg die Zuhörer (s.S.1), der Vorsitzende leitete dann über zu dem Vortrag von Professor Kurt Leonberger, Generalkonsul in Shanghai und ehemaliger Botschafter in Belgrad, der über das Thema: "China auf der internationalen Bühne" sprach. Der Vortrag stieß auf großes Interesse der etwa 60 Zuhörer, die sich an einer sehr anregenden Diskussion beteiligten.

Horst Sund